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Die seit Jahrhunderten überlieferte Übung des japanischen Bogenschießens ist ein Weg der Entwicklung körperlichen und seelischen Gleichgewichts. Der japanische Bogen hat - im Gegensatz zum europäischen Sportbogen - weder Zieleinrichtung noch Pfeilauflage. Der etwa 2,20 Meter lange asymmetrische japanische Bogen und auch die Pfeile bestehen traditionell aus Bambus. Heute sind aber
auch robustere Bogen aus Kohlefaser und Pfeile aus Aluminium oder Kohlefaser gebräuchlich.
Man muss weder sportlich durchtrainiert noch körperlich besonders leistungsfähig sein, um
Kyudo üben zu können. Im Kyudo kommt es nicht auf Muskelkraft an, sondern auf Bewegungs-koordination. Die Zugkraft des Bogens für die Übung wird nach gegebenen Körperkräften und individuellem Fortschritt des Schützen gewählt.
Kyudo muss man nicht im jugendlichen Alter beginnen. In Japan ist es nicht ungewöhnlich, dass jemand erst im Ruhestand mit Kyudo anfängt. Wichtig ist allerdings, dass man gewillt ist, sich auf ein stetiges geduldiges Training einzulassen. Im Schnellkurs kann man Kyudo nicht erlernen.
Wenn Sie Interesse an Kyudo haben und diese Sportart gern kennenlernen möchten
..... dann freuen wir uns auf Ihren Besuch
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